一直作為米路斯.科曼劇本鐵三角(另一位是帕培錫,也是本片編劇之一)成員的艾雲.巴薩,當然也走低度戲劇路線。同是音樂家的彼德與卡洛老友重逢,生活狀況大不同,你有伴侶我有家庭,然而都有說不出的不明朗,唯有以酒與音樂代替口水。全片推展不問目的,只在剎那間的意圖,行行企企比起科曼更義無反顧,卻有生活淡如流水的詩意和繆思,叫觀眾聯想到二十年後的伊力.盧馬。巴薩鍾愛音樂的程度不下於文字和電影,古典音樂與民間音樂於全片迴轉迴盪,難怪成了奇斯洛夫斯基十大心愛電影之一。 康城影展青年評審團獎,美國全國影評人協會特別獎 這部1966年的珍品,是捷克新浪潮短暫生命中最佳作品之一。成名音樂家到小鎮探訪舊同學,舊同學是個窮音樂教師,有時在喪禮上吹奏樂曲。平凡的素材在巴素手裡,變出風趣復罕見的旋律,一部憂鬱的喜劇,或灰色喜劇。 - Dave Kehr, Chicago Reader Ivan Passer's (Cutter's Way and Creator) last film to be made in his native Czechoslovakia is about friends – musician Petr and music teacher Karel – reunited when Petr returns to town for a performance. Passer frequently collaborated with Milos Forman and the episodic, low-action aesthetic that was evident in Forman's early work can be seen here. Years of separation have bred apprehension between the two men, and Karel's simmering jealousy makes their meeting all the more awkward. Eventually, the barriers crumble enough for the pair to freely discuss their lives. The film's simple beauty is in the details of the men's reacquainting themselves with each other, discovering each other's regrets and unfulfilled desires. Alive with pathos, humour and insight. Special Award, National Society of Film Critics Awards Its simple city mouse-country mouse story involves the meeting of two former schoolmates as they prepare for a small-town concert. Enlivened by Passer's flair for grotesquerie, this unassuming masterpiece maintains a delicate balance between hilarity and despair. - Elliott Stein, Village Voice Source HKIFF Czech New Wave 2006
Bayern, 1965. Kaum ein Jahrzehnt hat Deutschland gesellschaftlich so revolutioniert wie die sechziger Jahre. Der Kalte Krieg beherrschte das politische Klima, der Minirock eroberte die Mode, und die Beatles machten dem heimischen Schlager Konkurrenz. Von all dem unberührt scheint das bayerische Dorf Lehrbach - bis zu dem Tag, als Julia Welling (Henriette Richter-Röhl) auftaucht, um im Auftrag der katholischen Kirche ein Kinderheim aufzubauen. Ihre modernen pädagogischen Erziehungsmethoden und ihre emanzipierte Art passen so gar nicht zum traditionellen Familienbild, das auf dem Land noch immer herrscht. Dort hat der Mann das Sagen, gehört die Frau an den Herd und gelten Kinder vor allem als billige Arbeitskräfte in der Landwirtschaft. Kein Wunder, dass nicht nur die Bauern, sondern auch Pfarrer Weber (Andreas Lust) und Bürgermeister Huber (Stephan Zinner) nicht gut auf die zugereiste Städterin zu sprechen sind. Schließlich setzt sich Julia über ihre Pläne hinweg und kauft statt der alten Gerberei eine leerstehende Kaserne der amerikanischen Truppen, um darin das Kinderheim einzurichten. Unerwartete Unterstützung erhält Julia von David Carter (David Rott). Der US-Major wickelt die Auflösung des Militärstandortes in Lehrbach ab und ist von Julias Selbstbewusstsein fasziniert. Doch die Sympathie, die beide für einander empfinden, wird schon bald von Julias Zweifel überschattet, ob ihre Liebe eine Chance haben kann. Denn als Soldat verkörpert David alles, was Julia ablehnt